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Lebenslauf: Du auf einen Blick

Im Lebenslauf fasst du auf maximal zwei Seiten deine persönlichen Daten und relevanten Qualifikationen zusammen – tabellarisch und chronologisch. Das bedeutet, dass du deine Angaben kurz fasst und nach Zeitabschnitten ordnest. Üblich ist es dabei, zuerst den Abschnitt zu nennen, der am kürzesten zurückliegt, um dann Punkt für Punkt weiter in die Vergangenheit zu gehen.

Um Personalverantwortlichen das Navigieren durch deinen Lebenslauf so leicht wie möglich zu machen, sollte dein Textdokument übersichtlich und seriös gestaltet sein. Nutze daher eine gut lesbare Schriftart und vermeide verspielte Design- oder Farbwechsel. Zudem solltest du dich an dem in Deutschland gängigen Aufbau orientieren:

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Persönliche Daten und Bewerbungsfoto

Dieser Abschnitt muss mindestens Vor- und Nachname, Anschrift, Telefon- oder Handynummer sowie eine E-Mail-Adresse enthalten. Wenn du möchtest, kannst du zudem Geburtsdatum und -ort, Staatsangehörigkeit, Familienstand und Religionszugehörigkeit aufführen. Offiziell ist das Bewerbungsfoto kein Muss mehr. Wenn du ein Foto anfügen möchtest, denk daran: Das Bild muss professionell sein.

Berufserfahrungen

Dies ist der Kern deines tabellarischen Lebenslaufs – hier stehen alle deine bisherigen beruflichen Erfahrungen. Als Berufseinsteiger sind das zum Beispiel Praktika, Nebenjobs oder Freiwilligendienste. Pro Station nennst du Start- und Enddatum – mindestens mit Monat und Jahr, am besten aber tagesgenau –, den Arbeitgeber, deine Position und deine konkreten Aufgaben in fünf bis sieben Stichpunkten.

Tipp: Beschreibe diejenigen Stationen ausführlicher, die kürzer zurückliegen oder die für die Stelle, auf die du dich bewirbst, am relevantesten sind.

Ausbildung

Unter diesem Titel beschreibst du, welche Schulen du besuchst und welche Abschlüsse du erreicht hast oder anstrebst, zum Beispiel eine Ausbildung oder ein Studium. Jeder Punkt wird mit Start- und Enddatum, Abschlussart sowie Schulart und -name, Ausbildungsbezeichnung und -betrieb beziehungsweise Abschlussart, Fach/Fächer und Hochschule aufgeführt.

Zusätzliche Qualifikationen

Stichpunktartig zählst du nun weitere Qualifikationen auf, die für den potenziellen Arbeitgeber laut Stellenausschreibung wichtig sind. Das können Sprachkenntnisse, EDV-Kenntnisse wie der Umgang mit Microsoft Word oder Bildbearbeitungsprogrammen oder der Führerschein sein. Hobbys, Ehrenämter oder Mitgliedschaften in Vereinen können ebenso angegeben werden, sofern sie zur Stelle passen.

Weitere Tipps

Weist dein Lebenslauf eine mehrmonatige Lücke auf, ist das heutzutage kein Beinbruch mehr. Dennoch solltest du diese ansprechen und erläutern – sonst kann der Eindruck entstehen, dass du etwas zu verbergen hast. Du hast alle Tipps beachtet und bist fertig mit deinem Lebenslauf? Dann prüfe ihn nochmals eingehend auf Rechtschreibfehler – am besten gegenlesen lassen – und darauf, ob die Formatierung einheitlich ist.