Personen

Wie gut schneidet das Anschreiben ab?

Das Anschreiben ist in der Regel das erste Dokument, das sich Personalverantwortliche ansehen. Was fällt ihnen besonders positiv auf, welche Fehler sollten Bewerber vermeiden? Auf das nebenstehende fiktive Anschreiben von „Susanne Hagenau“, die sich als duale Studentin im Marketing bewirbt, wirft Christine Engelken einen kritischen Blick. Sie ist Personalentwicklerin für Deutschland bei der Brauereigruppe Anheuser-Busch InBev in Bremen. Du kannst einfach auf die entsprechenden Textstellen klicken, dann öffnet sich ein Pop-up mit weiteren Informationen.

Duales Studium

>> ändern
Personen

Interview

„Seid einfach, wie ihr seid“

Nicht nur was wir sagen, sondern auch das, was in unserer Mimik, im Blickkontakt, in Gestik und Körperbewegung mitschwingt, spiegelt unsere Persönlichkeit wider. Wie wir mithilfe unserer Körpersprache – nicht nur im Vorstellungsgespräch – nonverbale Signale senden und warum sich diese nur schwer steuern lassen, erläutert der Psychologe, Autor und Coach Markus Väth.

Duales Studium

>> ändern
Personen

Headset auf, Webcam an

Neue Technologien, neue Möglichkeiten im Bewerbungsprozess: Immer mehr Unternehmen entdecken die so genannte Videotelefonie für sich. Warum da so ist, was das für dich bedeutet und was es dabei zu beachten gilt, hat abi» bei einer IHK, einer Agentur für Arbeit und bei einen Unternehmen nachgefragt.

Duales Studium

>> ändern
Personen

Interview

Wie gehe ich mit Absagen um?

Merken der potenzielle Arbeitgeber oder auch der Bewerber, dass sie nicht zusammenpassen, wird von einer der beiden Seiten der Prozess abgebrochen.  Krischan Ostenrath vom Wissenschaftsladen Bonn (WILA) , erklärt, warum man Absagen nicht persönlich nehmen sollte, und gibt Tipps, wie man sie am besten formuliert.

Duales Studium

>> ändern
Personen

Interview

Um Feedback bitten oder Zusage abwarten?

Nach dem Vorstellungsgespräch heißt es, sich in Geduld zu üben: Gibt es eine Zusage oder eine Absage? Und was ist in welchem Fall als nächstes zu tun? Krischan Ostenrath vom Wissenschaftsladen Bonn (WILA) kennt sich als Chefredakteur der Publikation WILA Arbeitsmarkt mit Bewerbungen aus. Mit abi» sprach er darüber, wie es nach dem Vorstellungsgespräch weitergeht. 

Duales Studium

>> ändern
Personen

Vorstellungsgespräch: Worauf kommt’s an

Wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, hat eine wichtige Hürde genommen. Karriereberaterin Christina Theil erklärt, mit welcher Einstellung man am besten ins Gespräch geht, mit welchen Fragen man rechnen muss und warum die Nachbereitung wichtig ist.

Duales Studium

>> ändern

„Ein Bewerber ist kein Bittsteller“, sagt Christina Thiel, die seit über 20 Jahren als Karriereberaterin tätig ist. Wer in ein Vorstellungsgespräch geht, sollte sich als „Problemlöser“ verstehen. Schließlich muss das Gegenüber eine Stelle besetzen. Dieses Selbstverständnis hilft schon bei der Vorbereitung. Dazu gehört, sich auf der Website und in sozialen Netzwerken über das Unternehmen und die Gesprächspartner zu informieren. „Es lohnt sich, auch Kontakte im richtigen Leben zu nutzen“, sagt Christina Thiel: Personen, die selbst im Unternehmen gearbeitet haben oder Mitarbeiter kennen. Diese Recherche hilft zu verstehen, was das Unternehmen tatsächlich braucht.

Mit diesem Hintergrundwissen kann man die zweite Etappe der Vorbereitung in Angriff nehmen. Hier ist der Blick auf die eigene Person gefragt, auf Fähigkeiten und die Persönlichkeit. „Die Leitfrage muss sein: Was biete ich dem Unternehmen, welchen Mehrwert bringe ich?“, sagt Christina Thiel. Mit diesem roten Faden ist man nach ihrer Erfahrung gut vorbereitet auf das Vorstellungsgespräch.

Üben am Küchentisch

Die Zügel haben Bewerber dort nicht in der Hand, aber auf typische Situationen können sie sich einstellen. Das beginnt mit der Vorstellung, die nur drei bis fünf Minuten dauern sollte. Informationen zur eigenen Person muss man so sortieren, dass sie für die Gesprächspartner interessant sind. „Das sollte man zu Hause üben, mit vertrauten Menschen, die Feedback geben, und die Zeit stoppen“, empfiehlt Christina Thiel.

Auch auf besonders anstrengende Situationen können Bewerber sich gut vorbereiten: die „Stressfragen“, die sie so beschreibt: „Hier geht es nicht um Inhalte, sondern darum, zu testen, wie Bewerber sich in unerwarteten Situationen verhalten.“ Schlagfertigkeit und Selbstsicherheit sind gefragt, aber auch der souveräne Umgang mit eigenen Wissenslücken. Inhaltlich vorbereiten kann man sich auf solche Fragen nicht, aber dass sie kommen, sollte man im Blick haben. Das gilt gleichermaßen für die Aufforderung an den Bewerber: „Haben Sie noch Fragen?“, die meist das Ende des Gesprächs einleitet. „Es ist kein Problem, dazu einen Merkzettel mitzubringen“, sagt die Beraterin. Wer sich im Gespräch Notizen macht, signalisiert Aufmerksamkeit und Interesse – und sammelt Munition für die eigenen Fragen.

Die non-verbale Kommunikation spielt im Vorstellungsgspräch eine wichtige Rolle. „Der Augenkontakt sollte immer gehalten werden“, sagt Christina Thiel, „und möglichst nicht nervös zappeln.“ Wenn die Stimme doch zittert und die Hände feucht werden, rät sie, in die Offensive zu gehen. „Wer anspricht, dass ihn die besondere Situation nervös macht, der wird meist freundlichen Zuspruch bekommen“, ist ihre Erfahrung.

Auch das Äußere zählt

Selbstsicherheit gibt auch die richtige Kleidung. Ob jemand im Anzug oder Kostüm erscheint, hängt von der Branche ab. „In Werbeagenturen oder sozialen Berufen wäre dies das falsche Signal“, sagt Christina Thiel. Man sollte sich überlegen, was zum Unternehmen passt, und ungewohnte Kleidung vorher „Probe tragen“. „Ratsam ist in jedem Fall ein dezenter Auftritt. Ob Make-up, Farben, Ausschnitt oder Rocklänge – von allem ein bisschen weniger“, empfiehlt sie.

Nach dem Vorstellungsgespräch unterstreicht man mit einer kurzen Dankesnachricht das eigene Interesse. Schon im Vorstellungsgespräch sollten Bewerber die Nachverfolgung ansprechen und fragen, wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist, rät Christina Thiel. Dies zu klären, hilft auch in der letzten Phase – beim Warten auf eine Zusage.

Personen

Auswahlverfahren im Überblick

Es gibt viele Möglichkeiten, die Qualifikation und Motivation eines Bewerbers zu prüfen. abi» erklärt, welche Auswahlverfahren häufig in Unternehmen eingesetzt werden und welche gerade im Kommen sind.

Duales Studium

>> ändern
Personen

Auswahlverfahren im Überblick

Es gibt viele Möglichkeiten, die Qualifikation und Motivation eines Bewerbers zu prüfen. abi» erklärt, welche Auswahlverfahren häufig in Unternehmen eingesetzt werden und welche gerade im Kommen sind.

Duales Studium

>> ändern
Personen

Auswahlverfahren im Überblick

Es gibt viele Möglichkeiten, die Qualifikation und Motivation eines Bewerbers zu prüfen. abi» erklärt, welche Auswahlverfahren häufig in Unternehmen eingesetzt werden und welche gerade im Kommen sind.

Duales Studium

>> ändern
Personen

Eignet sich der Bewerber?

Was macht eine gute Bewerbung für einen Nebenjob aus? Wie überzeuge ich mein Gegenüber? Worauf achten Unternehmen bei eingehenden Bewerbungen? Eine Personalverantwortliche gibt Antworten.

Duales Studium

>> ändern

Caroline Vogt, Leiterin Ausbildung bei der Vaillant Group, Hersteller von Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik:

 

Wer sich auf eine Ausbildung, ein duales Studium, einen Ferienjob oder ein Praktikum bei uns bewirbt, tut dies in der Regel über unser Online-Bewerbungsportal. Als Erstes prüfe ich, ob die Unterlagen vollständig sind. Enthalten sein sollten Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und eventuell Nachweise über Praktika oder Ehrenämter.

 

Im Anschreiben möchten wir zum einen herauslesen, dass sich Bewerber mit der Vaillant Group und dem entsprechenden Berufsbild oder dem Studiengang auseinandergesetzt haben. Interessiert sich jemand zum Beispiel für unser duales Maschinenbaustudium, hat Praktika in diesem Bereich gemacht, gute Noten in Mathe und Physik und teilt unsere Vision für ein besseres Klima, wirkt das sehr gut. Zum anderen möchten wir die Personen kennenlernen, die sich bei uns bewerben. Deshalb ist es wichtig – trotz des Wunsches, sich bestmöglich darzustellen –, authentisch zu bleiben. Hat jemand zum Beispiel eine Ausbildung oder ein Studium abgebrochen, ist das kein Makel, wenn die Entscheidung aus fundierten Gründen gefallen ist.

 

Für unsere Ausbildungs- und dualen Studienplätze laden wir aussichtsreiche Bewerber zu einem Assessment Center ein. Dort müssen sie zum Beruf passende Aufgaben absolvieren. Erfüllt ein Bewerber die fachlichen Anforderungen und passt von der Persönlichkeit her zur Vaillant Group, führen wir anschließend ein Einzelgespräch. Auf Grundlage der Eindrücke aus Bewerbung, Auswahlverfahren und Gespräch entscheiden wir, wer letztendlich eine Zusage erhält.