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Einschreiben dank Beratung leicht gemacht

Infos sammeln, beraten lassen, einschreiben, fertig – Luisa Stillers Immatrikulation für den Zwei-Fach-Bachelor in Ökonomie sowie Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg lief reibungslos ab. Die 19-Jährige berichtet für abi>> von ihrer Einschreibung und ihren ersten Tagen an der Uni.

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„Zuerst hatte ich mich für den zulassungsbeschränkten Studiengang Psychologie beworben, aber keinen Platz bekommen. Daraufhin suchte ich im Internet gezielt nach zulassungsfreien Studiengängen an der FAU, da ich aus Nürnberg komme und in der Region bleiben wollte. Hier stieß ich auf die Fächerkombination Ökonomie im Haupt- und Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften im Nebenfach. Die Themen Organisation und Management bei der Ökonomie sowie das Digitale und Aktuelle der sogenannten Digital Humanities haben mich gleich interessiert.

Beratung zu Studium und Einschreibung

Ich hätte mich gänzlich online einschreiben können, aber wollte mich gerne persönlich beraten lassen. In meiner Familie bin ich die Erste, die studieren wollte, konnte also keinen nach seinen Studienerfahrungen befragen. Zudem war ich mir auch nach dem Lesen der Infos auf der FAU-Homepage unsicher, ob ich alles richtig machen würde. Daher bin ich mit meinen Unterlagen – Immatrikulationsantrag, Personalausweis, Abiturzeugnis im Original und dem Nachweis der gesetzlichen Krankenkasse – zur Studienberatung, wo ich all meine Fragen zu Studium und Einschreibung durchsprechen konnte. Außerdem wurde ich extra beraten, da meine Fächerkombination dazu führen kann, dass ich bestimmte Fächer nicht nach dem Modulplan belegen kann und sich dadurch mein Studium verlängert.

Die gesamte Beratung hat sehr gut und einfach geklappt. Im Anschluss daran und nachdem ich den Semesterbeitrag überwiesen hatte, erhielt ich eine E-Mail mit der Bestätigung, dass ich an der FAU eingeschrieben bin. Per Post wurde mir eine Mappe unter anderem mit der FAU-Card – dem Studierendenausweis – meiner Matrikelnummer und Infomaterial für die ersten Veranstaltungen  zugeschickt.

Verschiedene Infoportale nutzen

Im FAU-Informationssystem „UnivIS“ konnte ich meinen Stundenplan zusammenstellen. Der Clou: Auf einer Karte kann man sich den Veranstaltungsraum anzeigen lassen – so habe ich mich nie auf dem Campus verlaufen. Außerdem meldete ich mich bei „studon“ an – einem Online-Portal der FAU, in dem zum Beispiel Unterlagen für die Vorlesungen und Seminare heruntergeladen werden können –, trat Facebook-Gruppen meiner Module und Veranstaltungen bei und las im Erstiblog der FAU von Erfahrungen anderer Studienanfänger. Meine ersten Vorlesungen fand ich sehr interessant, sodass mir klar war: Meine Fächerkombination war die richtige Entscheidung für mich.

Tipp an alle Studienanfänger: Knüpft Kontakte!

Um gut ins Studium reinzukommen, nahm ich zudem an der Vorbereitungswoche des Grundlagen- und Orientierungsstudiums (GOS) teil. Darin ging es um eine Einführung ins Leben an der Uni, die Organisation und auch schon um praktische Themen, etwa „Wie schreibe ich eine Seminararbeit?“ oder „Wie lerne ich richtig?“.

Am wichtigsten war es aber für mich, andere Erstsemester der Philosophischen Fakultät in Erlangen kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. So habe ich sofort Kommilitonen gefunden, die dasselbe studieren wie ich. Das wäre auch mein Tipp an alle Erstsemester: Geht offen auf andere Studienanfänger zu und helft euch gegenseitig – es sind ja alle in der gleichen Situation.“