Unterlagen

Der richtige Türöffner

Jede Bewerbung braucht ein prägnantes Anschreiben. Wie du deinen Leser von Anfang an fesselst und von dir und deinen Fähigkeiten überzeugst, erfährst du hier.

Ausbildung

>> ändern
Bewerbungsschreiben

Ganz oben:
Zunächst stehen da die Angaben zu deiner Person, dein Name, die Straße und Hausnummer, Postleitzahl, Ort und die Telefonnummer. Zusätzlich kannst du noch eine Handynummer und E-Mail-Adresse angeben. Bei der Firma, an die du die Bewerbung adressierst, werden die Angaben ohne Zusatz gemacht: Name der Firma, Name des Ansprechpartners, Straße plus Hausnummer und der Ort. Die Datumszeile sollte den Ort enthalten, von dem aus du die Bewerbung verschickst, sowie ein aktuelles Datum (Tag, Monat und Jahreszahl).

Worauf du achten solltest: Hast du alle Angaben richtig notiert? Stimmt die Hausnummer, und ist der Name des Ansprechpartners richtig geschrieben? Lieber nochmal prüfen, solche Flüchtigkeitsfehler können dazu führen, dass deine Bewerbung gleich zu Beginn einen weniger guten Eindruck macht.

Der Betreff:

Die Betreffzeile sollte einen direkten Bezug herstellen. Dort könnte beispielsweise „Ihre Anzeige in der Westfälischen Allgemeinen vom 21.05…“ stehen. Das wirkt sehr korrekt, aber du kannst damit wenig Individualität ausdrücken. Wie wäre es denn, wenn du die Betreffzeile individuell und kreativ betexten würdest – und dann erst in der zweiten Zeile die Angaben zu deiner Quelle setzt? Damit zeigst du, dass du mutig und kreativ bist, und nutzt die Chance, schon im Betreff auf dich aufmerksam zu machen.

Worauf du achten solltest: Bewirbst du dich in einer kreativen Firma oder eher bei in einer seriösen Bank? Überlege vorab, was erwartet wird und wie frei du in der Betreffzeile agieren kannst.

Der Einstieg:

Hab Mut zu einem emotionalen Einstieg: Beschreibe, dass du von der Firma fasziniert bist, was dich an der angebotenen Stelle begeistert, oder hebe deine Motivation hervor. Möglich ist auch ein klassischer Einstieg, indem du darauf eingehst, wo du die Stellenausschreibung entdeckt hast.

Worauf du achten solltest: Es reicht, wenn du im zweiten Absatz von dir erzählst. Versuche zunächst, einen gut klingenden und moderierenden Einstieg zu finden.

Der mittlere Teil:

Jetzt ist es an der Zeit, von dir persönlich zu sprechen. Erkläre, warum du dich gerade für diesen Betrieb bewerben willst und was dich persönlich damit verbindet. Suche Punkte aus deinem alltäglichen Leben – das kann die Schule oder dein Umfeld sein – oder Kompetenzen, mit denen du an das Aufgabenfeld in deinem gewünschten Betrieb anknüpfen kannst. Du solltest auch erwähnen, wann genau du die Schule abschließt bzw. in welcher momentanen Situation du dich befindest. So kann der Leser gleich einschätzen, ab wann er mit dir rechnen kann.

Worauf du achten solltest: Versuche zu vermeiden, deine Kompetenzen und Leistungsmerkmale (z.B. Engagement, Kreativität) direkt zu beschreiben. Besser kommt es an, wenn du erläuterst, wie du dir diese Kompetenzen erworben hast, z.B. durch Hobbys oder ehrenamtliches Engagement.

Der Schluss

Im letzten Absatz hast du nochmals die Gelegenheit, darauf einzugehen, warum du dich gerade bei diesem Betrieb bewirbst und warum du mit deinen Fähigkeiten und Interessen perfekt auf die Stelle passt. Achte darauf, noch einmal den Namen des Betriebs zu erwähnen. Der letzte Satz sollte freundlich klingen. Etwa so: „Ich freue mich sehr auf die Einladung zu einem persönlichen Gespräch. Mit freundlichen Grüßen…“.

Worauf du achten solltest: Verstricke dich nicht in Romanen, sondern versuche das, was du sagen möchtest, in so wenige Worte wie möglich zu fassen. Das Anschreiben sollte insgesamt nicht länger als eine Seite sein.